Die Handlung des Films beginnt am letzten Arbeitstag von Warren Schmidt bei der Woodmen of the World-Versicherung in Omaha, Nebraska. Obwohl er bereits seit vielen Jahren dort beschäftigt ist, zuletzt als leitender Angestellter, merkt er, dass die (vor allem jungen) Kollegen froh sind, dass er endlich in Rente geschickt wird. Nun sieht sich Schmidt in seinem neuen Leben mit all den Dingen konfrontiert, mit denen er sich während seiner Arbeitszeit kaum beschäftigen musste, wie zum Beispiel mit seiner Frau Helen, mit der er 42 Jahre verheiratet ist, oder mit zu viel Freizeit.
Um sich dem immer stärker auftretenden Gefühl nutzlos zu sein entgegenzustellen, übernimmt er eine im Fernsehen beworbene Patenschaft über das Kinderhilfswerk... mehr
Die Handlung des Films beginnt am letzten Arbeitstag von Warren Schmidt bei der Woodmen of the World-Versicherung in Omaha, Nebraska. Obwohl er bereits seit vielen Jahren dort beschäftigt ist, zuletzt als leitender Angestellter, merkt er, dass die (vor allem jungen) Kollegen froh sind, dass er endlich in Rente geschickt wird. Nun sieht sich Schmidt in seinem neuen Leben mit all den Dingen konfrontiert, mit denen er sich während seiner Arbeitszeit kaum beschäftigen musste, wie zum Beispiel mit seiner Frau Helen, mit der er 42 Jahre verheiratet ist, oder mit zu viel Freizeit.
Um sich dem immer stärker auftretenden Gefühl nutzlos zu sein entgegenzustellen, übernimmt er eine im Fernsehen beworbene Patenschaft über das Kinderhilfswerk Plan International für einen sechsjährigen tansanischen Jungen namens Ndugu, dem er, wie von der Vermittlungsorganisation empfohlen, Briefe schreibt, in denen er private Geschehnisse dokumentiert. Die Briefe an Ndugu werden zu einer Art Lebensbeichte. In einem Brief gesteht Schmidt, dass ihm seine Frau manchmal fremd vorkommt und dass ihn viele Dinge an ihr sehr stören.
Als Schmidts Frau kurz darauf unerwartet bei Hausarbeiten an einem Blutgerinnsel im Gehirn stirbt, gerät sein Leben aus den Fugen. Zu allem Überfluss erfährt er auch noch von einer früheren Affäre seiner Frau mit seinem besten Freund Ray, was ihn endgültig aus der Bahn wirft. Teilweise verwahrlost er, achtet nicht mehr auf sein Äußeres und räumt die Wohnung nicht mehr auf. Er macht sich dann mit seinem Wohnmobil auf den Weg zu Stätten seiner Kindheit und Jugend und zu seiner Tochter Jeannie in Denver, die bald den Wasserbettenverkäufer Randall Hertzel heiraten will. Er lernt ein Ehepaar auf einem Campingplatz kennen und beschließt in einem Monolog, seiner Frau und Ray den Ehebruch zu verzeihen.
In Denver angekommen, lebt er bei Randalls Mutter. Nach einem Abendessen zusammen mit seiner Tochter, Randall, dessen Bruder und Randalls Vater mit seiner Frau, versucht er, seine Tochter von der Ehe abzubringen. Diese lehnt jedoch ab. In der Nacht vor der Hochzeit versucht Randalls Mutter, Schmidt zu verführen, was bei ihm Entsetzen hervorruft. Die Heirat findet statt und Schmidt hält eine freundliche Rede auf die Familie der Braut.
Wieder zu Hause eingetroffen, gesteht er sich in einem Monolog ein, dass sein Leben für seine Mitmenschen unwichtig erscheinen muss. Seine durch die Pensionierung hervorgerufene Krise findet in dieser Einsicht ihren Höhepunkt. Der Film endet mit dem Erhalt eines Briefs von seinem afrikanischen Patenkind, das ihm als Zeichen seiner Dankbarkeit ein Bild gemalt hat. Schmidt bricht darüber vor Freude in Tränen aus. weniger