Nach der Trennung von seiner Frau zieht sich der Schriftsteller Mort Rainey in ein abgelegenes Haus zurück. Während ihn eine Schreibblockade am Arbeiten hindert, wird er mit einem weiteren Problem konfrontiert: Ein seltsamer Mann namens John Shooter beschuldigt ihn des Plagiats bei seiner Erzählung Das geheime Fenster. Shooter behauptet, die Erzählung 1997 verfasst zu haben, Mort hat sie allerdings schon 1995 in einer Zeitschrift veröffentlicht. Shooter fordert ihn auf, innerhalb von drei Tagen eine Ausgabe der Zeitschrift, die seine Urheberschaft beweisen würde, vorzulegen, und untermauert die Ernsthaftigkeit seiner Drohung, indem er Morts Hund tötet und ihn warnt, keine Polizei einzuschalten. Doch Morts Ausgabe der Zeitschrift, die... mehr
Nach der Trennung von seiner Frau zieht sich der Schriftsteller Mort Rainey in ein abgelegenes Haus zurück. Während ihn eine Schreibblockade am Arbeiten hindert, wird er mit einem weiteren Problem konfrontiert: Ein seltsamer Mann namens John Shooter beschuldigt ihn des Plagiats bei seiner Erzählung Das geheime Fenster. Shooter behauptet, die Erzählung 1997 verfasst zu haben, Mort hat sie allerdings schon 1995 in einer Zeitschrift veröffentlicht. Shooter fordert ihn auf, innerhalb von drei Tagen eine Ausgabe der Zeitschrift, die seine Urheberschaft beweisen würde, vorzulegen, und untermauert die Ernsthaftigkeit seiner Drohung, indem er Morts Hund tötet und ihn warnt, keine Polizei einzuschalten. Doch Morts Ausgabe der Zeitschrift, die im Haus seiner Noch-Ehefrau, Amy, gelagert ist, wird vernichtet, als das Haus unter nicht geklärten Umständen in Flammen aufgeht, in einer zweiten Ausgabe der Zeitschrift sind die Seiten mit seiner Erzählung herausgeschnitten. Mort wendet sich unter dem Gefühl zunehmender Bedrohung an den örtlichen Sheriff, der ihm jedoch nicht helfen kann. Daraufhin engagiert Rainey den Privatdetektiv Ken Karsch. Während dieser Nachforschungen anstellt, wird die Lage immer bedrohlicher und die Grenzen zwischen Realität und Fiktion werden immer undeutlicher. Ken Karsch und ein alter Mann aus dem nahen Dorf, der Mort angeblich mit Shooter gesehen hat, werden von Shooter ermordet.
Am Ende stellt sich heraus, dass Rainey selbst Shooter ist und unter einer dissoziativen Identitätsstörung leidet. Mort hat also auch alle Morde begangen und das Haus seiner Noch-Ehefrau angezündet. Amy besucht ihn und wird von ihm ermordet, ebenso ihr neuer Lebensgefährte. In der Schlussszene sieht man, dass Mort auf den Gräbern Mais züchtet, wie er es in der Erzählung Das geheime Fenster beschreibt. Der Name Shooter ist ein klanggleiches Wort mit dem englischen: "Shoot her!" weniger
Robert schrieb am 13.11.2010 um 19:45 Uhr
»gruselig.