Der Film beginnt mit dem Zitat "Der Rausch des Kampfes wird oft zu einer mächtigen und tödlichen Sucht. Denn Krieg ist eine Droge." (original "The rush of battle is a potent and often lethal addiction, for war is a drug.") von Chris Hedges, Kriegs-Korrespondent und Journalist der New York Times. Irak 2004, zu einem frühen Zeitpunkt der Besetzung des Irak: ein Team des Explosive Ordnance Disposal (EOD) der US-Armee verliert seinen Vorgesetzten, Sergeant Thompson bei der Räumung einer getarnten Bombe. Der kampferprobte und ruppige Sergeant James soll ihn ersetzen. James, der zuvor in Afghanistan im Einsatz war, ist völlig anders als sein fürsorglicher und gelassener Vorgänger und so kommt es während der ersten Einsätze bald zu... mehr
Der Film beginnt mit dem Zitat "Der Rausch des Kampfes wird oft zu einer mächtigen und tödlichen Sucht. Denn Krieg ist eine Droge." (original "The rush of battle is a potent and often lethal addiction, for war is a drug.") von Chris Hedges, Kriegs-Korrespondent und Journalist der New York Times. Irak 2004, zu einem frühen Zeitpunkt der Besetzung des Irak: ein Team des Explosive Ordnance Disposal (EOD) der US-Armee verliert seinen Vorgesetzten, Sergeant Thompson bei der Räumung einer getarnten Bombe. Der kampferprobte und ruppige Sergeant James soll ihn ersetzen. James, der zuvor in Afghanistan im Einsatz war, ist völlig anders als sein fürsorglicher und gelassener Vorgänger und so kommt es während der ersten Einsätze bald zu Spannungen im Team. Sergeant James beweist sich als waghalsiger Draufgänger, der nicht viel davon hält, mit seinem Team zu kommunizieren. Sergeant Sanborn und Specialist Eldridge zweifeln bald, ob sie mit James als Teamleiter die wenigen Tage bis zur Heimreise überleben. Während der Beseitigung von entschärften Bomben ziehen sie sogar den Mord an ihrem Vorgesetzten in Betracht. Sanborn zögert, James bemerkt nichts. Kurz darauf gerät das Team in ein Feuergefecht mit Aufständischen. Unter widrigen Bedingungen verteidigen sich die Männer erfolgreich. Diese Erfahrung scheint die Stimmung im Team völlig zu verändern. Wieder in ihrer Basis betrinken sie sich zusammen und James offenbart seinen Männern einiges aus seinem Leben. Er ist Vater eines Sohnes, von der Mutter des Kindes ist er geschieden. Außerdem zeigt er ihnen den Hurt Locker, eine Truhe (engl. "Locker") die Teile aller Bomben enthält, die James bisher entschärfte. Diese Truhe, die dem Film den Namen gibt, enthält zudem seinen Ehering, da James, wie er sagt, all das in die Truhe legt, "was ihn beinahe umgebracht hätte". Bei einem Einsatz dringt das Team in ein verlassenes Versteck von Terroristen ein. Dort finden sie den präparierten Leichnam eines Jungen, den James zu kennen glaubt. Dem Jungen wurde Sprengstoff implantiert. Das normale Vorgehen wäre die Bombe durch eine Sprengladung zu vernichten, aber James entscheidet sich die Bombe zu entschärfen. Er ermöglicht dem Jungen somit ein würdiges Begräbnis. James möchte den Tod des Jungen aufklären und versucht Informationen von einem Mann zu erpressen, der den Jungen kannte. Dieser führt ihn aber auf eine falsche Fährte und verschwindet. In der darauffolgenden Nacht wird das Team zu einem Einsatz gerufen. Die Männer sollen den Ort eines verübten Bombenanschlags sichern. Dort kommt es zu einem Feuergefecht mit Terroristen, bei dem Eldridge verletzt wird. Eldridge verlässt den Irak für seine Behandlung. Die letzten Tage und einen letzten Einsatz muss das Team nun zu zweit bestreiten: Ein irakischer Mann wurde an eine Bombe gekettet, und den Männern gelingt es nicht, sie rechtzeitig zu entschärfen. Zurück in der Basis bricht Sanborn zusammen, er erklärt, dass er dem Druck seiner Aufgabe nicht mehr gewachsen sei. Wieder zuhause werde er versuchen, eine Familie zu gründen, so Sanborn. Nach ihrer Heimkehr sieht man James beim Verrichten alltäglicher Aufgaben. Seine Ex-Frau will mit ihm nicht über seine Zeit im Irak sprechen, insgesamt scheint es, dass James sich nicht in der zivilen Welt einfügen kann. Eines Abends erklärt er seinem zweijährigen Sohn, dass es etwas gebe, "das er wirklich liebe". In der nächsten Szene sieht man James zurück im Irak, er hat sich für ein weiteres Jahr verpflichtet. weniger
ushi schrieb am 13.05.2010 um 02:29 Uhr
»Hmm, komischer Film.