Das junge Mädchen Chihiro zieht mit ihren Eltern in eine neue Stadt. Bei der Ankunft verfahren sie sich und geraten durch ein geheimnisvolles Tor in eine Art verlassenen Vergnügungspark. Während ihre Eltern sich unerlaubt in einem Restaurant auf das dort bereitgestellte Essen stürzen, streift Chihiro umher und trifft den Jungen Haku, der sie warnt, rechtzeitig vor Einbruch der Dunkelheit von hier zu fliehen. Doch als sie zu ihren Eltern zurückkommt, haben sich diese in Schweine verwandelt - und mit hereinbrechender Dämmerung wird es in dem Ort immer unheimlicher.
Um Chihiro zu schützen, bringt Haku sie in dem Badehaus der Hexe Yubaba unter, welches von den Göttern und Geistern des Shinto in Anspruch genommen wird. Hier muss Chihiro... mehr
Das junge Mädchen Chihiro zieht mit ihren Eltern in eine neue Stadt. Bei der Ankunft verfahren sie sich und geraten durch ein geheimnisvolles Tor in eine Art verlassenen Vergnügungspark. Während ihre Eltern sich unerlaubt in einem Restaurant auf das dort bereitgestellte Essen stürzen, streift Chihiro umher und trifft den Jungen Haku, der sie warnt, rechtzeitig vor Einbruch der Dunkelheit von hier zu fliehen. Doch als sie zu ihren Eltern zurückkommt, haben sich diese in Schweine verwandelt - und mit hereinbrechender Dämmerung wird es in dem Ort immer unheimlicher.
Um Chihiro zu schützen, bringt Haku sie in dem Badehaus der Hexe Yubaba unter, welches von den Göttern und Geistern des Shinto in Anspruch genommen wird. Hier muss Chihiro schwer arbeiten und zudem eine Menge Abenteuer überstehen, bevor sie ihre Eltern zurückverwandeln und dem Reich der Hexe entfliehen kann. Denn ein Mensch, der zu lange in jener Welt bleibt, vergisst seinen wirklichen Namen, der ihm von der Hexe genommen wird, und kann nie wieder zurück.
Das Geheimnis der Namen
Als Chihiro die Hexe Yubaba um Arbeit bittet, gibt diese ihr einen anderen Namen: Sen. Yubaba herrscht über ihre Untergebenen indem sie sie ihrer Namen beraubt. Sen ist jedoch kein komplett neuer Name, sondern lediglich ein Teil ihres wirklichen Namens. Chihiro wird im Japanischen mit zwei Kanji geschrieben. Yubaba entfernt aus Chihiros Namen den Familiennamen (Ogino) und das Kanji aus ihrem Vornamen. Das verbleibende Zeichen kann sowohl "chi" als auch "sen" gelesen werden.
Das Wichtigste, was Haku dem Mädchen ans Herz legt, ist, dass sie nie ihren ursprünglichen Namen vergessen darf, denn auch "Haku" ist nicht sein vollständiger Name. An diesen kann er sich jedoch nicht mehr erinnern, was fast dem Verlust der Identität gleich zu kommen scheint; im letzten Teil des Filmes wird dieser aber bekannt gegeben.
Erwähnenswert scheint noch die Tatsache, dass der Name Haku auch als Hyaku, dem Wort für 100 übersetzt werden kann, während Sen dem Wert 1000 entspricht. Dies kann auf eine Rangfolge in der Badeanstalt hinweisen, jedoch trägt kein anderer Charakter eine Zahl als Namen, dies könnte somit zusätzlich die Sonderstellung der beiden Charaktere unterstreichen.
Der geheimnisvolle Zug
Eine besondere Bedeutung scheint der nahegelegenen Bahnlinie und dem darauf verkehrenden Zug zuzukommen. Er spielt direkt beim Übergang in die Geisterwelt eine Rolle, ist das Portal doch ein Bahnhofsgebäude, in dem wie ein Echo die Geräusche eines abfahrenden Zuges erschallen. Die Bahnlinie läuft direkt am Badehaus vorbei, in unmittelbarer Nähe ist ein Bahnsteig, und der Zug ist mehrfach in Fahrt zu bewundern, bevor Chihiro sich auf ihre eigene Bahnreise macht. Mit dem Zug scheint sich eine Hoffnung zu verknüpfen, die Kamaji dazu gebracht hat, seine Fahrkarten über Jahrzehnte aufzubewahren. Chihiros eigene Zugfahrt ist mit sehr stimmungsstarken Sinneseindrücken angereichert. Insgesamt also ein sehr hoher Aufwand, um die wichtige Bedeutung des Zuges hervorzuheben. In der Handlung selbst übernimmt der Zug jedoch nichts weiter als die Rolle eines Transportmittels, um Chihiro zu Zeniba zu bringen, seine Eigenbedeutung wird nicht weiter geklärt. weniger
olia schrieb am 03.02.2010 um 16:30 Uhr
»die kleinen ruß-männlein mit ihren zaubersternchen...hach.