Am Anfang des Films wird gezeigt, wie im Jahr 1979 ein Mann zufällig von einer Pferderennenmanipulation der Mafia erfährt und damit Geld gewinnen will. Die Drahtzieher der Manipulation und die Geldverleiher, von dem der Mann den Wetteinsatz geliehen hatte, erfahren davon und lassen den Mann und seine Familie umbringen. Es ging dabei um ein Pferd namens Lucky Number Slevin.
Der Protagonist Slevin Kelevra lernt in der Jetzt-Zeit des Films Lindsey kennen, deren Nachbar Nick Fisher verschwunden ist. Slevin bewohnt die Wohnung von Nick Fisher zu diesem Zeitpunkt, der angeblich sein Freund ist und ihn in der Wohnung treffen wollte. Dieser ist allerdings nie erschienen. Kurz danach wird Slevin überfallen und zum Boss gebracht, dem Chef... mehr
Am Anfang des Films wird gezeigt, wie im Jahr 1979 ein Mann zufällig von einer Pferderennenmanipulation der Mafia erfährt und damit Geld gewinnen will. Die Drahtzieher der Manipulation und die Geldverleiher, von dem der Mann den Wetteinsatz geliehen hatte, erfahren davon und lassen den Mann und seine Familie umbringen. Es ging dabei um ein Pferd namens Lucky Number Slevin.
Der Protagonist Slevin Kelevra lernt in der Jetzt-Zeit des Films Lindsey kennen, deren Nachbar Nick Fisher verschwunden ist. Slevin bewohnt die Wohnung von Nick Fisher zu diesem Zeitpunkt, der angeblich sein Freund ist und ihn in der Wohnung treffen wollte. Dieser ist allerdings nie erschienen. Kurz danach wird Slevin überfallen und zum Boss gebracht, dem Chef einer Mafiaorganisation. Dieser hält Slevin irrtümlich für Nick Fisher und geht davon aus, dass Slevin alias Nick Fisher ihm 96.000 Dollar schuldet. Der Boss will die ausstehende Schuld eintreiben, willigt aber ein, die Schuld zu erlassen, wenn Slevin den Sohn seines Konkurrenten, dem Rabbi, tötet. Der Boss denkt dabei, der Rabbi hätte, um dessen Position zu schwächen, seinen Sohn umbringen lassen.
Etwas später, als Slevin wieder in Nicks Wohnung ist, wird er erneut entführt, diesmal von zwei Juden, die ihn zum Rabbi bringen, der direkt gegenüber seines Feindes im Penthouse wohnt. Der Rabbi verwechselt Slevin ebenfalls mit Nick Fisher, der auch dem Rabbi Geld schuldet - diesmal 33.000 Dollar -, merkt aber, dass Slevin nicht der wahre Fisher sein kann. Der Rabbi verlangt von ihm trotzdem die Rückzahlung des Geldes, damit die Vereinbarung mit Goodkat nicht gefährdet wird.
Nachdem der Zuschauer lange im Dunkel getappt ist, stellt sich heraus, dass am Filmanfang die Tötung der Familie von Kelevra gezeigt wurde. Slevin Kelevra war das Kind der Familie. Der Mord wurde gemeinsam vom Boss und dem Rabbi durchgeführt, die damals Freunde und Geschäftspartner waren. Der Killer Goodkat wurde extra angeheuert, um den damals noch unbekannten kleinen Slevin zu töten, weil das sonst keiner machen wollte. Aber er verschonte den Jungen und sorgte fortan für ihn. Indem Slevin den Namen Slevin Kelevra benutzt, verweist er einerseits auf das Pferd Lucky Number Slevin, welches das Schicksal seiner Familie besiegelte, und andererseits auf die Verwicklung der Mafia und den Killer Goodkat. Kelevra ist hebräisch (eigentlich kelev ra) und bedeutet böser Hund.
Kelevra und Goodkat verwirklichen einen Plan mit dem Ziel, den Rabbi und den Boss aus Rache für die Tötung von Slevins Familie zu beseitigen. Das ist äußerst schwierig, weil beide extrem gut geschützt sind. Zunächst suchen sie eine Person, die bei beiden Bossen hohe Schulden hat. Um an die Schuldenübersichten zu kommen, töten Slevin und Goodkat ganz zu Beginn des Films je einen Buchhalter vom Boss und vom Rabbi. Sie finden den gesuchten Doppelschuldner in Nick Fischer, dessen Tötung durch Goodkat man zu Beginn des Films sieht. Danach wird der Sohn vom Boss durch Slevin getötet, damit der Vater abermals Goodkat anheuert und ihn diesmal mit der Tötung des vermeintlichen Mörders beauftragt. Goodkat gibt vor, dass der Rabbi den Sohn vom Boss hätte töten lassen. Daher will der Boss jetzt den Sohn vom Rabbi aus Rache umbringen lassen. Slevin erscheint bei beiden Mafiachefs mit der Identität von Nick Fisher. Um nicht noch einen Killer bezahlen zu müssen, lässt der Boss auf Goodkats Vorschlag hin Slevin, den er für seinen Schuldner Nick Fisher hält, zu sich kommen und zwingt ihn mittels der vermeintlichen Schulden, den Sohn des Rabbi umzubringen. Goodkat und Slevin töten den Sohn des Rabbi in Zusammenarbeit. Schließlich kehrt Slevin zu dem Rabbi zurück, angeblich, um ihm das geschuldete Geld zu bringen. Dabei schlägt er ihn bewusstlos und bringt ihn dann zum Boss. Dieser wurde in der Zwischenzeit von Goodkat unschädlich gemacht. Die Mafiachefs werden dann im Haus vom Boss unter Aufklärung des Grundes ihres Todes auf dieselbe Art getötet, auf die auch der Vater von Slevin getötet wurde: mit einer Plastiktüte über dem Kopf erstickt.
Goodkat macht sich im Einverständnis Slevins auf, um Lindsey zu töten, da diese ihn als "Smith" fotografiert hatte, was seine Tätigkeit als unerkannten Profikiller gefährdet. Slevin warnt sie aber rechtzeitig. Slevin und Lindsey täuschen ihren Tod mit einer Schutzweste und Blutattrappenbeuteln unter dem Hemd vor, da Goodkat immer zwei zielsichere Schüsse in die Brust abfeuert. Goodkat erkennt am Ende, dass Lindsey noch lebt, akzeptiert jedoch diese Tatsache, weil er seinem Schützling Slevin dessen Liebe zu Lindsey gönnt.
Außerdem stellt sich heraus, dass der leitende Polizist, der fast den ganzen Film über die Ermittlungen in die Richtung der Mafiabosse leitet und sich die ganze Zeit fragt, wer eigentlich Slevin ist, der Killer war, der die Mutter von Slevin erschossen hat. Folgerichtig wird auch der Polizist am Ende von Slevin, der sich auf der Rückbank seines Wagens versteckt, erschossen.
Auf der DVD ist noch ein alternatives Ende zu finden. In diesem Szenario schießt Slevin selbst auf Lindsey. Unklar ist, ob sie dort auch eine kugelsichere Weste trägt oder er sie umbringt. weniger
Siggi schrieb am 11.03.2011 um 21:16 Uhr
»Ein wirklich guter Streifen mit Witz, Intelligenz und einer guten Story. Tippi Toppi!