Nick Naylor ist Lobbyist der Tabakindustrie und Pressesprecher eines "Forschungszentrums", welches von amerikanischen Tabak-Konzernen gegründet worden ist und von diesen finanziert wird. Im Rahmen seiner Arbeit tritt Naylor in Talkshows auf und hält Vorträge, auf denen er die gesundheitlichen Risiken des Rauchens herunterspielt. In seiner Freizeit trifft er sich regelmäßig mit zwei anderen umtriebigen Lobbyisten (einer Vertreterin der Alkohol-Lobby und einem Waffen-Lobbyisten) zum Lunch, wo sie in lockerer Atmosphäre über ihre Arbeit diskutieren und u.a. die Frage erörtern, wer den schwierigeren Job habe und die meisten Toten rechtfertigen müsse.
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Nick Naylor ist Lobbyist der Tabakindustrie und Pressesprecher eines "Forschungszentrums", welches von amerikanischen Tabak-Konzernen gegründet worden ist und von diesen finanziert wird. Im Rahmen seiner Arbeit tritt Naylor in Talkshows auf und hält Vorträge, auf denen er die gesundheitlichen Risiken des Rauchens herunterspielt. In seiner Freizeit trifft er sich regelmäßig mit zwei anderen umtriebigen Lobbyisten (einer Vertreterin der Alkohol-Lobby und einem Waffen-Lobbyisten) zum Lunch, wo sie in lockerer Atmosphäre über ihre Arbeit diskutieren und u.a. die Frage erörtern, wer den schwierigeren Job habe und die meisten Toten rechtfertigen müsse.
Naylors einflussreichster Gegenspieler in der öffentlichen Debatte ist Senator Ortolan Finisterre, der ebenfalls einen PR-Feldzug führt, allerdings gegen das Rauchen. Auf Naylors Anregung beschließt der Chef eines Tabakkonzerns hinter dem Forschungszentrum, das Image des Rauchens durch geschickt platzierte Szenen in Hollywoodfilmen aufzupolieren. In seinem Auftrag schließt Naylor ein Geschäft mit einem Filmproduzenten ab, damit in einem bald erscheinenden Spielfilm die Hauptdarsteller mit Zigaretten zu sehen sind. Außerdem besticht er den an Krebs erkrankten Darsteller des Marlboro Mans, damit dieser sich nicht öffentlich negativ über die Tabakindustrie äußert.
Während einer TV-Ausstrahlung wird Naylor durch einen Unbekannten mit dem Tod bedroht. Daraufhin wird Naylor von Terroristen entführt, die ihn am ganzen Körper mit Nikotinpflastern bekleben um ihn so mit Nikotin umzubringen. Er übersteht dies glimpflich und verwandelt diesen Vorfall dank seiner neuen Opferrolle sogar in einen PR-Coup.
Eine Journalistin, die Naylor bei einem Interview kennenlernt, verführt ihn und veröffentlicht kurz nach dem Mordanschlag all diese Informationen, die er ihr vertraulich im Bett offenbart hat. Naylor wird daraufhin vom Tabakkonzern entlassen. Er kann sich jedoch mit Hilfe seines Sohnes wieder aufrappeln, der ihn daran erinnert, was er am besten kann: für die Rechte "schutzloser" Konzerne eintreten. Naylor steigt wieder ins PR-Geschäft ein und denunziert die Journalistin öffentlich.
Schließlich stellt er sich der lange gemiedenen Anhörung vor dem Senat und legt dort einen derart fulminanten Auftritt hin, dass ihn sein alter Arbeitgeber wieder einstellen will, was Naylor jedoch ablehnt. Dies entpuppt sich als clevere Entscheidung, da die Tabakindustrie bald darauf zur Zahlung enormer Schadensersatzsummen verpflichtet wird und das "Forschungszentrum", Naylors alter Arbeitsplatz, geschlossen wird.
Naylor berät nun hauptberuflich Unternehmen und gibt z.B. Managern von Mobilfunkbetreibern Tipps, wie sich der Zusammenhang von Handy-Strahlung und Hirntumoren am besten in Zweifel ziehen lässt. weniger